Transpersonale Psychologie und Psychotherapie»Inhaltsübersicht»Ausgabe 02/2009 - 15. Jahrgang - Heft 2

Ausgabe 02/2009

Schlafstörungen: Auf der Suche nach der Stille des Geistes

Nicole Baden, Herrischried

Zusammenfassung: In diesem Artikel werden die Möglichkeiten und Grenzen der Neurobiologie für die Erforschung des Bewusstseins diskutiert. Erkenntnistheoretische Irrtümer können zu absurden Schlussfolgerungen führen. Transpersonal orientierte und achtsame Neurobiologen zeigen jedoch ein Verständnis, das die Dimension des Bewusstseins nicht auf neurologische Faktoren des Gehirns reduziert bzw. zurückführt, sondern Korrelationen zwischen neuronalen Netzen und Bewusstseinsprozessen als Zusammenspiel von Gehirn und Geist betrachtet. Es eröffnet sich zwar nicht unbedingt ein völlig neues Bild vom Menschen, aber die Einheit von Körper und Seele und vor allem ihr schöpferisches Zusammenspiel in der nie endenden Selbsterschaffung wird deutlich wie nie zuvor. Das Potenzial des Bewusstseins in seinen Qualitäten der Selbsttranszendenz, Präsenz, Resonanz, Integration und Transformation wird auch von den neueren Erkenntnissen der Neurobiologie gestützt.

Schlüsselwörter: Bewusstsein und Gehirn, Präsenz und neuronale Integration, Resonanz und Spiegelneuronen, Plastizität des Gehirns, freier Wille, Neurobiologie und Psychotherapie