Ausgabe 02/2008
Führen und Dienen – Widerspruch oder Perspektivwechsel?
Zusammenfassung: Führungsdefizite werden im Umgang mit Mitarbeitern, in
der Ausübung von Macht, in persönlichen Eitelkeiten und Gier nach materiellem
Besitz geortet. Durch das Einbeziehen der inneren Dimension, einer dienenden Einstellung in das Führungskonzept, kann es gelingen, der Komplexität und Dynamik
des wirtschaftlichen Geschehens sowie den menschlichen und sozialen Instabilitäten
besser gerecht zu werden. Voraussetzungen dafür sind:
- ein dienender Umgang gegenüber der Mit-, Um- und Nachwelt, also ein effektiver Umgang mit Systemen,
- ein dienender Umgang mit anderen, also ein effektives Beziehungsmanagement,
- ein dienender Umgang mit sich selbst, also ein effektives Selbstmanagement.
Schlüsselwörter: Führen und Dienen, alternative Führungsphilosophien, Werte,
„Sinn“ des Wirtschaftens, Bionik, Evolution

